Praxis Dr. Alfred Stennes

Facharzt für Allgemeinmedizin und Chirurgie

 
 

Fitt in den Sommer

 

 Nicht nur beim Blick in den Spiegel auf ein paar Pfündchen mehr muss sich so mancher eingestehen: doch so einige Mal gesündigt im kalten Winter und den Organismus ganz schön belastet! Zeit also, etwas für Gesundheit und Körper zu tun. Und dafür liefert Mutter Natur so manches einfache Heilmittel:

 Als eine der wichtigsten Regeln für die Entgiftung des Körperhaushalt gilt: möglichst viel trinken! Mindestens zwei bis drei Liter werden von Experten empfohlen, um die tägliche Ausscheidung über den Harn bei circa 1,5 bis zwei Litern zu gewährleisten. Mit dieser Menge werden nämlich über die Nieren jede Menge Giftstoffe ausgeschieden. Trinkt man zu wenig, und das tun vor allem ältere Menschen, schaffen die Organe ihre Arbeit nicht mehr und die Gift bleiben im Körper.
 Wasser und vor allem Mineralwasser, die auch noch Mineralstoffe enthalten, sind natürlich die kalorienärmste Variante. Sie können aber auch zur Verdünnung von Säften und zur leichteren Bekömmlichkeit von herberen Getränken genutzt werden. Wie etwa von Kombucha oder Brottrunk, beides gute Mittel zur Stärkung der Abwehrkräfte und zur Darmsanierung.
 Viele bezeichnen die Pflanzen am Wegesrand als Unkraut, oftmals aber entpuppen sie sich als wahre Naturmedizin wie beispielsweise Brennnessel oder Löwenzahn.. Sie aktivieren die Verdauung und verstärken die Harnausscheidung und können deshalb auch unterstützend zur Gewichtsreduktion beitragen.
 Wer seinen Nieren etwas Gutes tun will, trinkt jeden Tag ein Glas Preiselbeer- oder schwarzer Johannisbeer- Saft. Gleichzeitig sollte auf purinarme Ernährung geachtet werden, also für ein paar Wochen vor allem auf Schweinefleisch verzichten. Und außer Spinat und Rhabarber gehört möglichst viel Obst und Gemüse auf den Tisch. Wer schon unter Nierensteinen leidet, dessen Wahl sollte auf Zitrusfrüchte fallen, diese erhöhen nämlich den in solchen Fällen zu niedrigen pH- Wert des Harns.
 Als geeignete Mittel zur Stärkung der Leber gelten Artischocken und Mariendistel, sie können in Extraktform oder als Tee zugeführt werden.